Rehabilitationssport

Rehabilitationssport (Reha-Sport) stellt eine ergänzende Maßnahme im Rahmen der medizinischen Rehabilitation und zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben dar. Reha-Sport ist gesetzlich verankert und wird zeitlich befristet von den Rehabilitationsträgern finanziert. Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind unumstritten: Alltagsbeschwerden werden vermindert und krankheitsbedingten Folgeschäden kann entgegengewirkt werden. Das Risiko, an Folgeerkrankungen zu erleiden, sinkt.


Rehasport in Lichtenstein

Ziele und Zielgruppen 

Rehasport ist ein Bewegungsangebot, das sich per Definition an Menschen mit Behinderung, an Menschen mit drohender Behinderung sowie an chronisch Kranke richtet. Diese Definition ist geprägt durch die frühere Orientierung an den Versehrtensport. Heutzutage wird er meist an chronisch Kranke verordnet. Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden, ist der Rehasport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens. Letztendlich soll es Betroffenen helfen, sich wieder in das Alltags- und Berufsleben zu integrieren.
Als fernes Ziel steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Verantwortung des Menschen für seine Gesundheit soll gestärkt werden und ihn langfristig zum Bewegungstraining zu motivieren.


Rehasport in Glauchau

Informationen für Rehasportler

Mit einer ärztlichen Verordnung besteht ein Anspruch auf 50 Übungseinheiten in den folgenden 18 Monaten
–> Sonderfälle sind Herzgruppen (90 ÜE / 24 Mon.) und chronische Erkrankungen (120 ÜE / 36 Mon.)
-Ein Gruppentraining umfasst 45 Minuten (max. 60 min bei Herzgruppen)
-Die maximale Teilnehmerzahl pro Kurs beträgt 15 Teilnehmer
-Nur ein lizenzierter bzw. qualifizierter Übungsleiter darf den     Rehasportkurs leiten
-Das Mindestalter beträgt für Erwachsenengruppen 15 Jahre